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Organisation

ECAP betreibt in der Schweiz 33 Bildungszentren, die von neun Regionalstellen in Aarau, Basel, Bern, Lamone, Lausanne, Luzern, Solothurn, Winterthur und Zürich geleitet werden. Der Sitz der Geschäftsleitung befindet sich in Zürich.

Unsere Angebote basieren auf einer Qualitätscharta und einem Qualitätssicherungskonzept, die den Rahmen für Planung, Umsetzung und Evaluation bilden. ECAP ist mit dem eduQua-Label zertifiziert, dem Schweizer Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitutionen. Die Zertifizierung bestätigt die hohen Standards unserer Arbeit und ist in vielen Kantonen Voraussetzung für öffentliche Subventionen.

Die Leitungsorgane von ECAP sind der Stiftungsrat, das Präsidium und die Geschäftsleitung. Ihre Aufgaben und Verantwortungsbereiche sind in den Statuten und im internen Reglement festgelegt.

Geschäftsleitung

Die Geschäftsleitung ist für die operative Umsetzung und Führung der Organisation zuständig.

Zentrale Dienste

Die zentralen Dienste der ECAP tragen wesentlich zur Koordination und zum Funktionieren der gesamten Stiftung bei. Sie unterstützen sämtliche Standorte und Geschäftsbereiche schweizweit und bündeln wichtige Fach- und Supportaufgaben in den Bereichen Finanzen, Personal, IT und Ausbildung der Ausbildenden.

Stiftungsrat

Der Stiftungsrat verantwortet die strategische Steuerung der Stiftung. Das Präsidium übernimmt repräsentative Aufgaben und begleitet die strategische Führung.

Weitere Mitglieder

  • Marco Barbato, Administration CGIL national (Italien)
  • Peppina Beeli, Abteilung Politik, Gewerkschaft Unia
  • Enrico Borelli, Sekretär Unia
  • Manola Cavallini, Verhandlungs- und Arbeitsmarktbeauftragte, CGIL (Italien)
  • Monica Ceremigna, Projektleiterin Europäische und Internationale Politik, CGIL (Italien)
  • Ornella Cilona, Projektleiterin Europäische und Internationale Politik, CGIL (Italien)
  • Gaetano Mincuzzi, Leiter der Organisationsabteilung, CGIL (Italien)
  • Mauro Moretto, Co-Leiter des Sektors Tertiär, Gewerkschaft Unia
  • Simonetta Ponzi, Verantwortliche für die paritätischen Weiterbildungsfonds, CGIL (Italien)
  • Martin Tanner, Vizepräsident Gewerkschaft Unia

Ombudsstelle

Rechtsanwältin MLaw für Diskriminierung, Mobbing und Belästigungen
Laura Aeberli: ombudsstelle-ecap@advokatur-aeberli.ch

Wissenschaftlicher Beirat

Ein wissenschaftlicher Beirat tagt zweimal im Jahr. Er begleitet nicht nur die Aktivitäten der ECAP, sondern überprüft ihre strategische Ausrichtung aus einer übergeordneten Sicht. Der Beirat wird von Andreas Rieger präsidiert.

Unser Portrait

Unsere Angebote richten sich in erster Linie an Erwachsene mit Migrationshintergrund – unabhängig von Aufenthaltsstatus, Bildungsniveau oder Sprachkenntnissen. Wir fördern besonders den Zugang für bildungsbenachteiligte Personen.

Zur Erreichung unserer Ziele bieten wir ein breites Spektrum an Bildungsaktivitäten:

  • Allgemein-, Sprach- und Berufsbildung
  • Förderung der Grundkompetenzen
  • Aus- und Weiterbildung von Ausbildenden und Sprach- und Kulturvermittelnden
  • Entwicklung und Umsetzung innovativer Bildungsmodelle
  • Mitwirkung an internationalen Bildungsprogrammen
  • Organisation von Tagungen, Seminaren und Workshops

Unsere Arbeit wird von neun Regionalstellen in Aarau, Basel, Bern, Lamone, Lausanne, Luzern, Solothurn, Winterthur und Zürich koordiniert sowie von über 33 Ausbildungszentren getragen. Die Geschäftsleitung und die zentralen Dienste haben ihren Sitz in Zürich.

Unsere finanziellen Mittel stammen aus:

  • Beiträgen der Teilnehmenden
  • Leistungsvereinbarungen mit öffentlichen Institutionen
  • Beiträgen von Institutionen aus den Herkunftsländern der MigrantInnen
  • Beiträgen von Sozialpartner

Die über 1’000 Mitarbeitenden von ECAP sind seit Juli 2016 einem eigenen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterstellt, der in der Erwachsenenbildung als beispielhaft gilt. Unter anderem werden die Mitarbeitenden grosszügig in ihrer beruflichen Weiterbildung unterstützt.

ECAP wurde 1970 als Institut für Erwachsenenbildung und Berufsbildung von der italienischen Gewerkschaft CGIL gegründet. 1984 wurde das Institut in eine Stiftung umgewandelt und ging eine Kooperation mit dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund SGB ein. Seit September 2006 besteht eine Kooperation mit der Gewerkschaft Unia.