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Kurzporträt

Die ECAP Solothurn

Unsere Kursräume und das Schulsekretariat befinden sich an der Biberiststr. 24 in Solothurn im zweiten Stock, ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs Solothurn. Für die Kurse in Olten sind wir beim Feusi Bildungszentrum Olten eingemietet.

ECAP Solothurn Tel. 032/622 22 40
  Fax. 032/622 22 41
www.ecap.ch E-Mail infoso@ecap.ch


Wir sind eine der führenden Non-Profit-Erwachsenenbildungsinstitutionen der Schweiz. Dank unserer langjährigen Erfahrung und Kompetenz können wir auf Anliegen und Problemstellungen mit zielgruppenspezifischen Konzepten reagieren. Seit dem März 2004 ist die ECAP Solothurn EduQua-zertifiziert.
Unsere KundInnen sind in erster Linie MigrantInnen. Unsere Angebote sind niederschwellig und den gruppenspezifischen Anliegen (z.B. Frauen, AnalphabetInnen, Erwerbslose) angepasst. Wir leisten einen Beitrag zum Abbau finanzieller und sozialer Hürden und erleichtern den Zugang zur Weiterbildung auch für Bevölkerungsgruppen, die tendenziell davon ausgeschlossen werden. Wir achten darauf, dass die Ressourcen der TeilnehmerInnen in die Kurse einfliessen – zur Bereicherung aller. Wir sind Ansprechpartnerin von Institutionen (Firmen, Behörden, Gemeinden etc). Wir bieten unsere Dienstleistungen an und entwickeln gemeinsam neue Konzepte im Bereich Bildung, Beratung und Integration.
Unsere Angebote sind praxisbezogen und an den Realitäten unserer KundInnen orientiert. Wir arbeiten mehrdimensional auf eine sprachliche, berufliche und soziale Integration hin. Konzeption, Realisation und Evaluation basieren auf unseren Leitlinien für den Unterricht.
Unsere Mitarbeitenden sind unsere Know-how-Träger. Wir richten unser Augenmerk auf nach den aktuellsten methodischen und didaktischen Erkenntnissen aufgebauten Unterricht. Wir legen Wert auf ein Betriebsklima, das geprägt ist von guter und konstruktiver Zusammenarbeit, von Toleranz und von gegenseitiger Wertschätzung. Wir fördern gezielte Weiterbildungsmassnahmen und damit die Qualitätsentwicklung und -sicherung unserer Arbeit. Wir führen eine offene und ehrliche Informationspolitik.
Unsere PartnerInnen garantieren eine breit abgestützte Vernetzung mit schweizerischen und ausländischen Organisationen und Ämtern und bilden die Basis für eine zeitgemässe und reflektierte Arbeit. Durch vielfältige Formen der Kooperation erweitern wir unsere Kompetenzen.
Unser Umfeld erwartet von uns die Entwicklung und Durchführung innovativer Bildungsgänge als Voraussetzung und Beitrag zur Integrationsförderung.


Das aktuelle Bildungsangebot der Stiftung ECAP

Deutschkurse

  • Kurse auf verschiedenen Niveaus: Alphabetisierung und Stufen A1 bis B2 nach europäischem Sprachenportfolio
  • Kurse tagsüber, abends und samstags
  • Berufs- und arbeitsplatzbezogene Deutsch- und Dialektkurse (für Betriebe und in Institutionen)

Arbeitsmarktliche Massnahmen (in Zusammenarbeit mit dem AWA)

  • Grundlagen Deutsch / Sozialinformationen / Bewerbungstraining
  • Stabe-Stebe-Kurse: berufliche Standortbestimung / Bewerbungstechnik / Deutsch
  • Infotag für fremdsprachige Erwerbslose

Berufsbildung

  • Informatik (PC-AnwenderIn, ECDL-Kurse)
  • CNC-Operateure (Drehen und Fräsen) und CNC-Programmierer


Spezialprojekte

  • LIG (Lernen in der Gemeinde), Deutschkurse und Alphabetisierungskurse in verschiedenen Gemeinden des Kantons Solothurn für Frauen (inkl. Kinderhütedienst)
  • Integrationskurse (Deutsch/Beruf/Bildung) für neu zugezogene MigrantInnen
  • Textwerkstatt (Texte lesen, verstehen und schreiben)
  • Museumsprojekt (Workshops für Kurse „Deutsch für Fremdsprachige“ im Kunst- und Naturmuseum)


Zielpublikumspezifische Bildungsangebote

Die Bildungsangebote der Stiftung ECAP richten sich in erster Linie an erwachsene MigrantInnen. Diese Zielgruppe ist äusserst heterogen und bringt Bildungsbedürfnisse mit, die sich je nach kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Geschlecht, formaler Vorbildung, Berufserfahrung und Motivation erheblich unterscheiden. Eine fundierte Analyse des jeweiligen Zielpublikums gehört für die ECAP immer zu den Voraussetzungen für die Entwicklung von angemessenen, gruppenspezifischen Bildungskonzepten.

Die ECAP sieht es als eine ihrer wichtigsten Aufgaben an, Lücken im bestehenden Bildungssystem zu schliessen. Sie hat sich im Laufe ihres 35-jährigen Bestehens zu einer der führenden Institutionen im Bereich der Schulung für niedrigqualifizierte Migrantinnen und Migranten entwickelt. Mit niederschwelligen Angeboten ermöglicht sie auch fremdsprachigen Erwachsenen, die über wenig formale Bildung verfügen, lernungewohnt sind, keine anerkannten Berufsabschlüsse haben und oft mit Integrationsproblemen konfrontiert sind, einen Zugang zur Weiterbildung.

Besonders geeignet und notwendig sind baukastenartig strukturierte Bildungskonzepte, die in einer Kombination von Sprach- und Berufsbildung sowie der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen gleichzeitig die Erweiterung von sprachlichen und beruflichen Kompetenzen zum Ziel haben.

Die Umsetzung in konkrete Angebote erfolgt insbesondere

  • aufgrund des schweizerischen und italienischen Berufsbildungsgesetzes
  • aufgrund des schweizerischen Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AVIG)
  • im Rahmen der durch die Sozialpartner vereinbarten Weiterbildungsprogramme
  • im Rahmen der innerbetrieblichen Weiterbildung (z.B. Spitäler, Alterspflegeheime, Baufirmen u.a.)


Vernetzung und Zusammenarbeit

Die Vernetzung mit verschiedenen Partnern und Auftraggebern ist für uns die Basis unserer erfolgreichen Arbeit. Die daraus resultierenden Synergien nutzen wir für die ständige Entwicklung unseres Angebots.

Wir arbeiten mit folgenden Partnern und Auftraggebern zusammen:

  • Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)
  • Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit des Kantons Solothurn (AWA)
  • Kanton Solothurn
  • Die Berufsbildungsämter
  • Berufsschulen
  • Ministero del lavoro (ital. Arbeitsministerium)
  • Ministero degli affari esteri (ital. Aussenministerium)
  • Die italienische Botschaft und die italienischen Konsulate in der Schweiz
  • Die spanische Botschaft in der Schweiz
  • Erwachsenenbildungsinstitutionen
  • Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen
  • UNIA
  • MigrantInnenorganisationen
  • Hilfswerke (SAH, HEKS, Caritas)
  • Unternehmen